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Neu im Team: Marcus Moser – der Klempner als Installateur

Wurzeln im Allgäu, Jugend in Westfalen, Ferien am Bödele, Liebe zu einer Dornbirnerin; elf Bewerbungen im Ländle, elf Jobzusagen, Bauchentscheidung für das Angebot von Karl Strele: so weit in Kurzform die Stationen des Weges, der Marcus Moser vor 30 Jahren zu jenem Unternehmen geführt hat, das er seit Ende Februar 2020 im Chapter St. Martin repräsentiert.

Dass Marcus nicht Installeteur gelernt hat, sondern Klempner, hört man seinem Dornbirnerisch höchstens noch in drei von 45 Sekunden an. Schließlich ist er als leitender Monteur auch auf der Baustelle seit Jahrzehnten das Sprachrohr seiner Firma nach außen. Heute macht Marcus bei Strele in seinen eigenen Worten „alles außer Bürokram“ – mitunter sogar das Fotomodel.

Sein Chef in zweiter Generation, Karl-Heinz Strele, ist zugleich Innungsmeister der Vorarlberger Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker. Das sagt viel über die Bandbreite des Unternehmens, seine Kontinuität und Zuverlässigkeit aus. In die gleiche Richtung weist die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der knapp 20 Mitarbeiter/innen: Sie geht gegen 25 Jahre.

Mit dem einen oder anderen Unternehmen unseres Chapters hat Strele schon bisher intensiv kooperiert und möchte eine solche Zusammenarbeit nun auch mit den anderen Mitgliedern des Teams installieren.

Neu im Team: Klaus Hüttl – vom Ehrenamt zum Eventservice

Die Airvent GmbH vermietet aufblasbare Objekte vom Mini-Dschungel bis zum Festzelt mit 850 Plätzen. Begonnen hat das Abenteuer für Klaus Hüttl, im Hauptberuf Geschäftsführer des Lindauer Consultingunternehmens Actinium Consulting GmbH, mit der Suche nach sinnvollen Freizeitangeboten für das Leiblachtaler Ferienprogramm und seine acht Kinder und deren Kollegenkreis.

„Eine Handvoll engagierter Eltern hat jahrelang zu jedem Dorffest im Leiblachtal Riesenrutschen und Kletterberge gemietet und herangekarrt", erzählt Klaus. „Die Resonanz war groß, und irgendwann wurde uns klar, dass es günstiger wäre, das Equipment selber anzuschaffen. Die Bürgermeister wollten nicht richtig mitziehen, also haben Karl Heinz Zöhrer, Stefan Dür, Jürgen Schindler (alle aus der Industrie und Finanz kommend) und ich kurzerhand Airvent gegründet."

Seit 2017 baut das junge Unternehmen mit neuartigen Ideen in Sachen Logistik und Vertrieb das Portfolio aus – ein Beispiel dafür ist der Wasserpark im Harder Strandbad, der erste und einzige seiner Art am Bodensee. Der Parcours bringt nebenbei zwei interessante Zielgruppen zusammen: Jugend und Business.

"Jeder weiß, wie intensiv die Vorarlberger Unternehmen um den Nachwuchs rittern. Als Sponsor des Wasserparks erreichen sie das junge Publikum mit einem coolen Mix aus Fun und Sport, können vor Ort präsent sein oder gleich ihren Lehrlingsausflug hierherverlegen."

Über die Themen Recruiting und Mitarbeiterbindung hinaus sieht Klaus das Potential bei den Unternehmen noch wesentlich größer. Mit aufblasbaren Messemodulen, Zelten und Überdachungen im eigenen Design werden Firmenevents oder Messeauftritte mit wenig Aufwand zum Eyecatcher.

Luft als Designmedium ist hierzulande allerdings noch kaum bekannt – ein Grund für Klaus, sich im Bregenzer BNI-Team zu vernetzen.

Vier Jahre Chapter St. Martin: Gründungsmitglieder ziehen Bilanz

Das Businessfrühstück am 20. November 2019, fast genau am Jahrestag der Chaptergründung, bildete für Exekutivdirektor Harald Peter eine würdige Kulisse, um acht Mitgliedern der ersten Stunde den Streifen für vier Jahre Mitgliedschaft ans Namensschild zu heften.

Von exakt 200 Frühstücksbüffets ließen sich Claudia Lattner, Claus Riezler, Daniel Hörburger, Friederike Mathis, Herbert Neyer, Isabella Sonnweber, Matthias Giesinger und Richard Bickel im Schnitt weniger als drei entgehen. 

Gemeinsam mit Klaus Thurnher und Markus Jochum, die für drei Jahre Mitgliedschaft geeehrt wurden, haben die acht Pioniere seit dem ersten Frühstück im Hotel Schwärzler 1.869 Empfehlungen gegeben, 1.022 erhalten und dabei fast 2,2 Millionen Euro umgesetzt.

Angesichts solcher Zahlen verwundert es nicht, dass Daniel Hörburger die Gewinnschwelle bereits nach wenigen Monaten überschritten hatte, wie er sich in einem kurzen Statement erinnerte.

Matthias Giesinger, seinerzeit als Branchenfremder ins Familienunternehmen seiner Frau eingestiegen, hat sich laut seiner persönlichen Bilanz zu einem der wenigen wirklich gut vernetzten Tischler im Land entwickelt.

Friederike Mathis hob ihre vielfältigen Kooperationen im Rahmen des BNI-Netzwerks hervor und brachte ihren Vorteil auf den Punkt: "Die Kollegen vom BNI sind meine Mitarbeiter geworden – allerdings muss ich ihnen nichts zahlen."

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